Warum dieser Appell?
Die Klimakrise ist längst Realität. Sie zerstört weltweit Leben und Existenzen. Doch sie trifft nicht alle gleich und verschärft die bestehende Ungleichheit weiter.
Die Schweiz kann als wohlhabendes Land die Folgen der Klimakrise wesentlich besser abfedern als andere. Dank ihres Wohlstands, ihrer Infrastruktur und ihrer sozialen Sicherungssysteme verfügt sie über bessere Möglichkeiten, Schäden zu begrenzen und sich davon zu erholen als viele ärmere Länder.
Am härtesten trifft die Klimakrise jene, die am wenigsten dazu beigetragen haben und die sich am wenigsten davor schützen können: Menschen in Armut, indigene Gemeinschaften und Menschen im globalen Süden. Jungen Menschen auf der ganzen Welt wird die Zukunft geraubt.
Die Schweiz ist dabei auch Mitverursacherin der Erderwärmung. Ihre Verantwortung reicht weit über ihren eigenen CO₂-Ausstoss hinaus. Viele der grössten Rohstoffhändler der Welt sind hier zu Hause. Sie handeln mit riesigen Mengen Kohle, Öl und Gas und verdienen damit Milliarden. Auch die Investitionen des Schweizer Finanzplatzes tragen massgeblich dazu bei.
Das muss nicht so sein. Eine gerechte und nachhaltige Zukunft ist möglich. In ihr haben die betroffenen Gemeinschaften die Mittel, sich vor Extremwetter zu schützen, Zerstörtes wieder aufzubauen und wieder auf die Beine zu kommen. Wer die Krise angeheizt und dabei Milliarden verdient hat, muss jetzt für die Schäden bezahlen.
Das Geld für den Klimaschutz ist da, auch in der Schweiz. Wer die Klimakrise anheizt und von ihr profitiert, muss auch für die Schäden aufkommen: die Rohstoffkonzerne, der Finanzsektor und die Superreichen. Unterschreib jetzt den Appell an den Bundesrat!